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KWTremote

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Gewicht in den Benutzereinstellungen


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Verfasst am: 03.08.2015 [12:30]
bigskyblue
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Hallo,

auch wenn gerade "Sommerpause" für das Training auf dem Ergo ist, habe ich eine Frage, die mich genauer interessiert:

Was ist das korrekte Gewicht, das man in den Benutzereinstellungen von KWT erfassen muss? Ist es das reine (Netto-)Körpergewicht, also "ohne alles" oder eher das gesamte Systemgewicht, also inkl. Klamotten, Rad und Zubehör. Dazwischen besteht ja schnell ein Unterschied von 10 Kg.

Mich würde interessieren, wie KWT bei gegebener Steigung und eingestelltem Gewicht und RF eine Leistung (Watt) in Geschwindigkeit umrechnet, um zu einem realitätsnahen Tempo zu gelangen.

Da das Sytemgewicht ja realer ist, müsste man doch eigentlich das eingeben, es sei denn, KWT hat einen gewissen "Aufschlag" integriert.

Kennt sich da jemand aus?

besten Dank und viele Grüße
Holger
Verfasst am: 03.08.2015 [13:55]
ErikHelwig
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Hallo Holger,

ja reines Nettogewicht (von mir aus mit nassen Haaren im Bad).
Es ist schon ein Rad (Gewicht, Aufschlag) in der großen langen KWT Formel drinnen, auch ist mit den Schaltungstypen da wird ein anderer Luft (Körperhaltung in Fahrt) und Rollwiderstand = Reifenbreite genommen alles berücksichtigt. Müsste eigentlich Fahrradtyp statt Schaltung heißen.

Deine Frage wie KWT (bei RF 100%) zu realitätsnahen Geschwindigkeiten kommt. Naja eine Formel, wo alles drinnen ist bis auf den Wind.
Ja mit RF 100% ist es fast so wie draußen!

Bei einem direkten Vergleich bei einem RTF Rennen -> gpx Strecke in KWT importiert, hatte ich eine lächerliche Differenz der Fahrzeit von 2 Minuten auf 48 km. KWT -> Realer RTF ohne verkehrsbedingte Stopps.

@ eingetragenes Körpergewicht und Auswirkungen in KWT:
Also wenn die Zielhöhe größer ist als die Starthöhe, dann ist es mal kein Vorteil für Jumbos wie ich es bin (99 kg eingetragen).
Normal kannst Du unter aufgewendeter Energie in der KWT- Rennzusammenfassung auf das eingetragene Körpergewicht zurückschließen. Energiehöchstwert und bei einem Rundkurs nicht schnellster heißt ziemlich sicher der KWT-User hat mehr kg als der rennschnellste User.
Das ganze wird umso ausgeprägter, je höher der gewählte RF ist.

Schau mal hier das Rennen von heute Morgen.
http://www.kettlerworldtours.de/main/training/meine-gruppen.html#mode=showRace;race=40780;group=109

LTD09 leichter als Madspock
Madspock leichter als ich mit meinen eingetragenen 99 kg.

Und das ist dann bei RF 100% genau so wie draußen am Rad mit den Jumbos und Bergziegen. Die Jumbos brauchen beim Hillclimb viel mehr Energie (Watt) als die Bergziegen. Bergab kann man als mutiger Jumbo vielleicht wieder was gut machen.

Achtung bei steilen Hillclimbs in KWT und Bots -> da sind die Bots noch immer viel zu stark. Da ledert mich der 50 W Bot ab.

Du kannst dich hier mit dem Körpergewicht spielen und dir die Watt auswerfen lassen.
http://www.kreuzotter.de/deutsch/speed.htm

Bei Benutzergewicht gehört jedenfalls das Nettogewicht rein.
Zu der KWT Formel kann dir wahrscheinlich Wolfgang mehr dazu sagen.

Herzliche Grüße aus Österreich

Erik

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Letztes IPN Test-Ergebnis in KWT 2.x Sporttyp sehr hoch -> Wert 0,63.
http://help.kettlerworldtours.de/kettlerworldtours30/bedienung/tastatur-und-bedienpanelbelegung.html
https://www.kettlerworldtours.de/main/faq/premium-display.html
Verfasst am: 03.08.2015 [16:27]
bigskyblue
über 100 km
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Hallo Erik,

danke, das ist genau die Antwort, die ich gesucht habe. Also Nettogewicht eingeben - ist auch das, was ich bisher hatte.

Ich bin letzte Woche bei Rad am Ring auf dem Nürburgring gefahren und habe mir eine mit dem Garmin aufgezeichnete Runde jetzt als Tour in KWT importiert und will mal versuchen, die so realistisch wie möglich abzufahren, also mit 100 % RF.

Bin mal gespannt auf den Vergleich der Wattzahlen und der Zeit. Bei 100 % RF werde ich wohl auf den Abfahrten mittreten müssen und nicht wie in der Realität rollen lassen können. Von daher könnten die Wattwerte im Schnitt also höher sein, für die gleiche Zeit. Mal sehen.

Hast Du sonst noch einen Tipp, wie ich möglichst nah an die Realität komme auf einer Strecke wie dieser (26 Km-Rundkurs mit rund 500 Höhenmetern, einem langen Anstieg und vielen kleinen Wellen)?

In KWT habe ich das Profil geglättet mit 150 Meter, ansonsten war es zu "zackig" mit zu vielen Steigungswechseln. dadurch geht zwar auch die Maximalsteigung verloren (real 17 %, nachher in KWT noch 14,5 %), aber die angezeigten Höhenmeter auf der Runde sind nahezu identisch.

Werde wohl mit Automatik und MTB-Schaltung fahren. Bei Handschaltung fürchte ich, wird mir das zu viel Schaltarbeit.

Gruß
Holger
Verfasst am: 03.08.2015 [20:50]
ErikHelwig
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Hallo Holger,

Du könntest dir noch das Freewaretool runterladen und deinen fpx Kurs dort mit SRTM Höhendaten versehen.
http://www.chip.de/downloads/GPS-Track-Analyse.NET_61316731.html

Mit diesem Freeware-Tool kannst Du auch "Runden" bzw. Streckenteile kopieren und einfügen.
Achtung es wird nach der Reihenfolge der Zeitstempel eingefügt.

Wie das mit den SRTM Höhendaten geht steht hier.
http://www.kettlerworldtours.net/fileadmin/user_upload/doc/AnleitungKurstuningundHochladen.pdf

Du darfst dann nur nicht in KWT Kurs erstellen "Höhen neu zuweisen" klicken.

Achtung, wenn dir bei Handschaltung dauernd der Gang "rausspringt" dann hast du zu wenig Glättung.

So 150 bis 180 m Glättung sind aber ein guter Richtwert.

Grüße aus Österreich

Erik

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Verfasst am: 05.08.2015 [09:30]
bigskyblue
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Hallo,

wen es interessiert, ein Update zum meinen Vergleich einer Nürburgring-Runde real (gefahren beim 24h-Rennen 2015) und über KWT:

Real (2. Runde)
25,93 Km / 0:59:50 / 229 Watt / 26,0 km/h / 535 Hm

Real (10. Runde)
26,05 Km / 1:02:04 / 203 Watt /25,1 km/h / 523 Hm

KWT (Glättung 150m, RF 100, MTB)
26,14 Km / 1:00:51 / 232 Watt / 25,8 km/h / 556 Hm

Also: die KWT-Runde hat noch etwas zu viel Höhenmeter (ca. 5 %) und braucht leicht mehr Watt - zumindest den angezeigten Werten nach, wobei ich aus anderen Strecken den Eindruck habe, dass der Racer ca. 5 % höhere Watt-Werte anzeigt, als der Leistungsmesser draußen.

Aber eigentlich kommt die KWT-Runde schon sehr nah an die real gefahrenen Runden ran. Allerdings wirkt sich etwas anders: gegenüber der Realität rollen die Abfahrten nicht so gut, hier wird man in der Realität deutlich schneller (ohne zu treten), z. B. in der Fuchsröhre über 80 oder sogar 90 km/h, man kann weiter in die nächsten Gegenanstiege reinrollen, während man bei KWT schon früher steht, bzw. wieder treten muss.

Andererseits nimmt man durch die Glättung einigen Wellen die "Spitzen". So hat die Hohe Acht in meiner KWT-Runde nur noch knapp 14 % und ich brauche dort weniger Watt, um drüber zu kommen.

Der schlechtere "Roll-Eindruck" kann natürlich auch an der gewählten MTB-Schaltung liegen, da hiermit ja wohl auch ein anderer Rollwiderstand in die KWT-Formel eingeht. Vielleicht könnte ich das noch ausgleichen durch einen leicht geringeren RF, z. B. 95 oder 98.

Allerdings wäre mir die RR-Schaltung und selbst Trekking bei 100 % RF zu heftig, da ich bei MTB an der Hohen Acht schon im ersten Gang bei 300 Watt bin, was eigentlich ziemlich real für mich ist.

Gruß
Holger
Verfasst am: 05.08.2015 [09:36]
bigskyblue
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Hallo,

vielleicht dazu noch eine Detailfragen an Wolfgang oder andere Experten:

Weiß jemand, wie hoch der höhere Rollwiderstand der MTB-Schaltung gegenüber der RR-Schaltung in der KWT-Formel ist? Also konkret, wieviel % mehr Leistung muss ich bei sonst gleichen Parametern aufwenden, um mit der MTB-Schaltung exakt gleich schnell zu fahren, wie bei der RR-Schaltung?

Daraus könnte ich ja dann im Umkehrschluss ableiten, wie ich bei MTB den RF reduzieren müsste, um die gleiche Geschwindigkeit zu haben, wie bei RR.

Gruß
Holger
Verfasst am: 05.08.2015 [09:51]
ErikHelwig
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Hallo Holger,

@ Rollwiderstand Wolfgang sollte es wissen.

Moment: Zu deinem vorletzten Beitrag..
Und Du bist die gesamte reale Nürburgringvergleichsrunde komplett ohne Windschatten also wie ein Triathlet gefahren? icon_biggrin.gif

Der Vergleich hinkt dann aber ordentlich....
Aber genug der Erbsenzählerei icon_biggrin.gif Fazit KWT bekommt es bei RF 100% sehr gut hin. icon_biggrin.gif

Grüße aus Österreich

Erik

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 05.08.2015 um 09:54.]

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Verfasst am: 05.08.2015 [10:18]
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Hallo Erik,

ja, mit dem Windschatten hast Du natürlich Recht, das hatte ich vergessen.

Auch wenn es nicht viel/oft war, da ich wirklich kein Freund von der "Warterei" auf einen kommenden "Zug" von hinten bin, kam es hier und da natürlich vor und spart unter dem Strich ein paar Watt, klar.

Ist also ein weiterer Grund, den RF etwas abzusenken.

Mal sehen, was Wolfgang zu dem höheren Rollwiderstand bei MTB sagt.

Gruß
Holger
Verfasst am: 05.08.2015 [10:44]
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Hallo Holger
Ich hoffe bei Kettler gehts bald normal weiter, dass Wolfgang noch den Wind, sagen wir mal leicht,mittel, stärker,stark, einprogrammieren kann.
Reicht, wenn er aus einer Richtung weht.

Hoffe Rollwiderstand geht in die Einstellung mit rein.
Im Marathonrennen ist es oft so, dass bergauf an auf der Wiese es einem vorkommt wie wenn einer mit dem Gummiband von hinten zieht.

Beide Faktoren machen einen manchmal richtig fertigicon_confused.gif

Gruß Johannes

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Verfasst am: 05.08.2015 [11:10]
bigskyblue
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Hallo Johannes,

ich denke auch, dass der Leistungs- oder Geschwindigkeitsunterschied zwischen RR und MTB (bei sonst gleichen Faktoren) schon deutlich ist, vor allem wegen Gewicht, Aerodynamik des Rades und der Position darauf und dem Rollwiderstand der Reifen. Bei einem Fully geht ja zusätzlich auch noch einige Energie in die Federung.

Berghoch (auf der Straße) ist der Unterschied aber sicher kleiner als auf gerader Strecke oder bergrunter, da dann vor allem die Aerodynamik immer ausschlaggebender wird.

Ich habe sogar bei dem 24h-Rennen vor 2 Wochen am Nürburgring einen Unterschied zwischen meinen beiden Rennrädern festgestellt - einmal Alu, normale Laufräder + Lampe/Akku und einmal Carbon, Hochprofil-Felgen ohne Lampe/Akku. Gewichtsunterschied dürfte sicher 2 Kilo gewesen sein, plus die bessere Aerodynamik der Laufräder. Mit dem Carbon-Rad habe ich bei fast gleichen Rundenzeiten so um die 15 Watt weniger Leistung benötigt, bei durchschnittlich so um die 225 Watt also knapp 7 % weniger. Das hätte ich so deutlich nicht geschätzt.

Von daher würde ich den Unterschied zwischen durchschnittlichem MTB und durchschnittlichem RR auf gemischter (Straßen-)Strecke schon bei über 10 - 15 % schätzen.

Gruß
Holger




 

 

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